Rund um Schwangerschaft und Geburt
Praktischer Ratgeber zur Ernährung in der Schwangerschaft zum kostenlosen Download
25.05.2011 - Die Ernährung in der Schwangerschaft spielt eine sehr entscheidende und auch sehr wichtige Rolle. Hat man noch vor gar nicht allzu langer Zeit den werdenden Müttern einreden wollen, dass sie nun für zwei essen müssen, ist das schon längst ein Märchen, an das man bitte auch nicht glauben soll. Was für Sie jetzt entscheidend ist, ist die Tatsache, was Sie essen und nicht wie viel. Getreu dem Motto: Nicht doppelt so viel, sondern lieber doppelt so gut.
Der Körper steigert nämlich im Laufe der Schwangerschaft kontinuierlich seinen Bedarf an wichtigen Mineralien und Vitaminen. Zudem muss man sich darauf einstellen, dass auch der Bedarf an Flüssigkeit enorm steigt, da das Fruchtwasser zunimmt, die Blutmenge gesteigert werden muss und ein kleiner Mensch im Bauch versorgt werden muss. Sie können sich aber entspannen. Essen und Trinken Sie nach wie vor, wie Sie es schon vor der Schwangerschaft getan haben, denn der Körper wird Ihnen mit dem Heißhungergefühl, was sich immer mal wieder einstellen wird, sagen, was er will. Eine ausgewogene Mischkost ist das ideale Ernährungskonzept in der Schwangerschaft und in der anschließenden Stillzeit. Jod, Folsäure, Magnesium, Eisen, Vitamine und Calcium sollten bei der Ernährung in der Schwangerschaft keine Fremdwörter mehr sein. Die meisten Frauen, die bewusst schwanger geworden sind, haben sich ohnehin schon mit dem wichtigen Thema Ernährung befasst. Den kostenlosen Ernährungsberater erhalten Sie hier.
Daten und Erkenntnisse zu werdenden Müttern und Neugeborenen: Gesundheit überwiegend sehr gut – Vorsorge kommt an
29.07.2010 - Erstmalig liegt für Hamburg ein umfassender Überblick zur gesundheitlichen Lage von schwangeren Frauen, Wöchnerinnen und Säuglingen vor.
„Ein Grundstein für das gesunde Aufwachsen von Kindern wird in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr gelegt. Von daher ist es wichtig, dass schwangere Frauen eine optimale gesundheitliche Betreuung und bei Bedarf auch weitere Unterstützung erfahren“, so Gesundheitssenator Dietrich Wersich. „Hamburg bietet mit seinen Angeboten in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung eine hohe medizinische Behandlungsqualität. Diese wird von den Hamburgerinnen auch überwiegend gut genutzt und daraus resultiert der erfreulich gute Gesundheitszustand der Frauen und ihrer Kleinkinder. Wir möchten durch den Bericht aber auch weitere Impulse geben, um in Hamburg auch zukünftig beste Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen zu gewährleisten“.
Mit dem vorliegenden Gesundheitsbericht „Rund um Schwangerschaft und Geburt“ der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) auf der Grundlage der Daten der Externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser Hamburgs (EQS) werden Erkenntnisse zur Gesundheit von Schwangeren und Neugeborenen sowie Hilfs- und Beratungsangebote dargestellt. Alle Gesundheitsakteure, im sozialen Bereich tätige Personen und alle Interessierten, die mit Schwangeren, Säuglingen und Familien zu tun haben, finden hier aktuelle und gesundheitsrelevante Informationen zu Schwangerschaft, zum Geburtsgeschehen sowie zur Entwicklung der Kinder im ersten Lebensjahr.
Vorsorge wird besonders von älteren Schwangeren ernst genommen
Der Bericht zeigt: Die Schwangerschaftsvorsorge wird von den Hamburgerinnen überwiegend umfassend genutzt. Fast 90% der Schwangeren haben 2008 eine Vorsorgeuntersuchung in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen in Anspruch genommen; nur wenige erstmalig im zweiten Schwangerschaftsdrittel. Nach den vorliegenden Zahlen sind besonders die älteren werdenden Mütter besser in der Lage, ihr Gesundheitsverhalten an die Schwangerschaft anzupassen. Deshalb soll zukünftig eine verstärkte und gezielte Aufklärung dazu beitragen, junge werdende Mütter und insbesondere auch Migrantinnen über den Nutzen frühzeitiger und regelmäßiger Schwangerenvorsorgeuntersuchungen zu informieren.
Prävention unvermindert wichtig - Rauchen bleibt Gesundheitsrisiko für Ungeborene
Auch der Blick auf das so genannte riskante Gesundheitsverhalten bietet Erkenntnisse. In Hamburg rauchen laut der Selbstangaben der Frauen wenige in der Schwangerschaft (7% statt 12,6% im Bundesdurchschnitt). Die negativen Auswirkungen auf das Geburtsgewicht sind dennoch auch in Hamburg nachzuweisen. Auch hier ist es wichtig, Frauen im gebärfähigen Alter als eine spezielle Zielgruppe für Gesundheitsförderung und Prävention anzusprechen. Dadurch soll deren Bewusstsein für die eigene und die Gesundheit des Kindes gestärkt werden, um beispielsweise vorhandenes Übergewicht zu verringern oder auf das Rauchen während der Schwangerschaft zu verzichten.
Entwicklung bei Frühgeburten weiter im Blick
Im Blick bleiben die Frühgeburten. Bei ihnen besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Folgeprobleme, wie z.B. Entwicklungsstörungen. Das gemeinsame Ziel von Eltern und allen Gesundheitsakteuren, wie u.a. im Hamburger Hilfesystem der Frühförderung, muss es deshalb sein, Gesundheitsgefährdungen so frühzeitig wie möglich zu erkennen und entgegen zu wirken.
Der Bericht steht im Internet unter www.hamburg.de/gesundheit zur Verfügung oder ist zu beziehen über die BSG, Fachabteilung Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung, unter Tel. 428 37 – 1999 bzw. per Mail unter gesundheitslotsen@bsg.hamburg.de.
Hamburger Krankenhausspiegel stellt Qualitätsergebnisse von Geburtskliniken vor
Eine wichtige Informationsquelle über Qualitätsdaten von Krankenhäusern ist nun um den Bereich Geburtshilfe erweitert worden: Der Hamburger Krankenhausspiegel stellt auf den Internetseiten nun auch einen Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser bei der Geburtshilfe zur Verfügung. Er untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale - unter anderem wird auch gemessen, wie viel Zeit im Ernstfall bis zur Einleitung eines Kaiserschnitts vergeht oder wie oft schwere Dammverletzungen oder behandlungsbedürftige Wundheilungsstörungen nach der Geburt auftreten.
>>Zum Hamburger Krankenhausspiegel "Geburtshilfe" gelangen Sie hier
Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern: Früh erkennen - früh behandeln!
Gesundheitsbehörde veröffentlicht Ergebnisse von U-Untersuchungen - Zwei Drittel der Hamburger Kinder ohne Entwicklungsverzögerungen
Hamburg (29.05.2009) - In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte (BVKJ), Landesverband Hamburg, hat die Gesundheitsbehörde eine Erhebung zu Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern in kinderärztlichen Praxen in Hamburg durchgeführt.
Im Rahmen der Kinderfrüherkennungsuntersuchungen U7, U8, oder U9 bietet die Erhebung einen Überblick über die Häufigkeit drohender oder manifester Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen bei Kindern im Alter zwischen 2 und 5 Jahren. Bei rund zwei Dritteln der Kinder wurde dabei keine Entwicklungsverzögerung oder Behinderung festgestellt.
„Die Teilnahme an den U-Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten ist ein entscheidender Schritt zur Gesundheitsvorsorge“, so Gesundheitssenator Dietrich Wersich. „Die Erhebung hat bestätigt, dass niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte im Rahmen der U-Untersuchungen Hinweise auf Entwicklungsauffälligkeiten und Behinderungen bei Kindern in großer Anzahl erkennen und frühzeitig Behandlungs- und Fördermaßnahmen zum Wohl der Kinder einleiten. Diese Maßnahmen sind für ein gesundes Auswachsen nicht zu ersetzen.“ Frühförderung kann drohende Entwicklungsverzögerungen unter Umständen vermeiden oder zumindest die Folgen einer Behinderung mindern. Die Förderung ist umso erfolgreicher, je frühzeitiger sie beginnt.
An der Erhebung, die 2007 durchgeführt wurde, haben sich 25 niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte beteiligt. 1.836 Kinder wurden erfasst und für jedes Kind ein Bogen ausgewertet. Jeweils ein Drittel entfiel auf die U7, die U8 und die U9. Mädchen und Jungen waren in etwa zu gleichen Anteilen vertreten. Bei 1.226 (67 Prozent) der Kinder wurde keine drohende bzw. bestehende Entwicklungsverzögerung oder Behinderung festgestellt, bei 610 Kindern (33 Prozent) hingegen schon. Jungen waren mit 62 Prozent dabei deutlich häufiger betroffen als Mädchen mit 34 Prozent.
Zum Zeitpunkt der U7 wurde für 109 Kinder eine drohende oder bestehende Entwicklungsverzögerung oder Behinderung dokumentiert. Die meisten Entwicklungsverzögerungen wurden bei den 4- bis 5-jährigen Kindern anlässlich der U8/U9 festgestellt (486 Kinder) und betreffen unterschiedliche Bereiche, z.B. Sehvermögen, Stimme und Sprechen oder auch motorische Störungen, beispielsweise beim Gleichgewicht.
Die Ergebnisse der Erhebung weisen auch auf die Lücke hin, die zwischen der U7 im 2. Lebensjahr und der U8 im 4. Lebensjahr bestand. Mit Einführung der U7a im Sommer 2008 wurde diese Lücke inzwischen geschlossen und Entwicklungsverzögerungen, insbesondere im Bereich der Sprachentwicklung, können nun bereits früher festgestellt werden.
>> Zum Kurzbericht Entwicklungsförderung
Hamburgs Krankenhäuser bei Geburten immer beliebter
Trend der Vorjahre setzt sich fort - Zahl der Geburten in den Hamburger Kliniken 2006 erneut leicht gestiegen
Hamburg, den 7. Februar 2007 - In den zwölf Geburtskliniken und dem Geburtshaus Hamburg hat es im vergangenen Jahr nach Angaben der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz insgesdamt 18.803 Geburten mit 19.190 geborenen Kindern gegeben. Damit ist die Zahl der Geburten gegenüber um 136 gestiegen.
Die höchsten Geburtenzahlen haben die Geburtshilfen in der Asklepios Klinik Altona (2.600), der Asklepios Klinik Barmbek (2.566), dem kath.Marienkrankenhaus (2.156) sowie dem Albertinen-Krankenhaus (1.860) zu verzeichnen. (Quelle: Presseinformation des Verbandes der Hamburger Krankenhäuser, Hamburgische Krankenhausgesellschaft e.V.)
Für einen gesunden Start ins Leben ohne Rauch!
Fachgespräch PLÖTZLICHER SÄUGLINGSTOD
Immer mehr Frauen sind bereit, rund um die Zeit einer Schwangerschaft und Geburt auf das Rauchen zu verzichten - dem Baby zuliebe. Auch werdende V ä t e r wollen häufig diese Gelegenheit für den Rauchverzicht nutzen.
Manchen gelingt dieses ohne weiteres, andere merken erst dann, wie schwierig es ist, mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger zu rauchen! Für einige kann das sofortige Aufhören der richtige und gangbare Weg sein, andere versuchen zunächst die Menge zu reduzieren oder wählen den längeren Ausstieg über eine Nikotinersatztherapie.
Nach der Geburt sinkt die Motivation für Tabakabstinenz und die Gefahr eines Rückfalls ist groß - die Frauen brauchen daher warmherzige Unterstützung und Beratung.
Warum das so ist, warum es so wichtig ist, das Thema anzusprechen und was man tun kann, damit Eltern auch nach der Geburt und dem Ende der Stillzeit nicht wieder mit dem Rauchen beginnen darüber möchten wir Sie informieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen. In zwei Vorträgen werden Ihnen Möglichkeiten und Bedingungen für das Gelingen vorgestellt. Zu guter Letzt berichten wir Ihnen die neuesten, Mut machenden Daten zum Plötzlichen Säuglingstod aus Hamburg. Die Vorträge finden Sie hier als pdf-downloads.
Das Hamburger Bündnis gegen den Plötzlichen Säuglingstod wendet sich mit dieser Veranstaltung an Professionelle aus den Bereichen Gesundheit, Familie, Kinder und Soziales – kurz: An alle Akteurinnen und Akteure, die für einen gesunden Start ins Leben wichtig sind. (Quelle: Hamburger Bündnis gegen den Plötzlichen Säuglingstod)
siehe auch unsere Informationen >>
Schwanger und im Konflikt
Informationen zur ungewollten Schwangerschaft
In einer neuen Broschüre der Behörde für Soziales, Familie, gesundheit und Verbraucherschutz finden Sie sehr umfangreiche Informationen über den Umgang mit einer ungewollten Schwangerschaft. Plötzlich auftretende Fragen zum Verhalten in der Schwangerschaft oder zu einem möglichen Schwangerschaftsabbruch werden anschaulich erläutert und geben Ihnen Informationen und Hilfe. In einem ausführlichen Adressteil werden Beratungsstellen, ärztliche Praxen und Hebammen aufgelistet, die Sie unterstützen, eine selbst bestimmte Entscheidung in dieser ungewohnten Lebensphase zu treffen.
Broschüre zum Download. |