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Aktuelles rund um Schwangerschaft und Geburt in Hamburg

Aktuelles rund um Schwangerschaft und Geburt in Hamburg

 

  

Modernste Frühgeborenen-Abteilung in der Asklepios Klinik Nord/Heidberg

Die Asklepios Klinik Nord errichtet einen Neubau, um die Bereiche Neonatologie und Neurologie zu erweitern, neu zu strukturieren und das medizinische Angebot für die Patienten zu erweitern.

 

Die Frühgeborenen-Abteilung wird zur modernsten Neonatologie in der Metropolregion Hamburg ausgebaut. Die Klinik wird in der ersten Etage des Neubaus (Haus 8a) künftig über deutlich verbesserte Umgebungsbedingungen für behandlungsbedürftige Neugeborene, über ein Eltern-Kind-Zentrum mit "Rooming-In"-Konzept auch für behandlungsbedürftige Früh- und Neugeborene sowie eine Eltern-Lounge verfügen. Im Erdgeschoss wird in unmittelbarer Nähe zu den Fachabteilungen und Stationen die neurologische Funktionsdiagnostik und das erweiterte therapeutische Angebot insbesondere für die neurologische Frührehabilitation eingerichtet. Heute wurde in Anwesenheit von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks der Grundstein für den Neubau gelegt, der im Frühjahr 2018 in Betrieb genommen werden soll. Die Gesamtinvestition beträgt mehr als 16 Millionen Euro. Die Stadt Hamburg finanziert davon rund 14,8 Millionen Euro, Asklepios stellt 1,2 Millionen Euro aus Eigenmitteln bereit.

 

"Hamburg bekennt sich durch seine Investitionen in die Qualität der Krankenhäuser zu seiner Position als Gesundheitsstandort. Die Erweiterung und Neustrukturierung der Neonatologie und der neurologischen Diagnostik- und Therapiebereiche ist ein wichtiger Schritt, um die Asklepios Klinik Nord zu modernisieren und bessere Strukturen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu schaffen. Hamburg unterstützt dieses Projekt mit rund 14,8 Millionen Euro - damit trägt die Stadt den überwiegenden Teil der Gesamtkosten", sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks bei der Grundsteinlegung.

 

Joachim Gemmel, Mitglied der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken und Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Nord, hob in seinem Grußwort hervor, dass die jetzt begonnenen Baumaßnahmen eine weitere Stärkung des Klinikstandortes und vor allem eine weitere Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patienten im Norden der Metropolregion Hamburg darstellt. "Vor einem halben Jahr haben wir hier am Standort Heidberg mit einem Aufwand von zehn Millionen Euro die erweiterte Zentrale Notaufnahme für die jährlich rund 56.000 Notfallpatienten aus Hamburg und Schleswig-Holstein eröffnet. Ab 2018 können wir dank der großzügigen Unterstützung durch die Stadt dann nicht nur neue, moderne Räume für die Diagnostik und Therapie im Bereich der Neurologie einrichten, sondern insbesondere auch die Versorgung von Schlaganfallpatienten und deren Frührehabilitation weiter verbessern, etwa durch das Aufstellen von Großgeräten für die Bewegungstherapie", so Gemmel. "Und mit der völlig neu konzipierten Neonatologie, einem wirklichen Meilenstein in der Versorgung, schaffen wir künftig optimale Bedingungen für Neugeborene und ihre Mütter. Zusätzlich beziehen wir mit den speziell eingerichteten Familienzimmern und der Eltern-Lounge bei der Unterbringung und Betreuung auch die Väter mit ein und schaffen so eine besonders familienfreundliche Atmosphäre, die vor allem den Frühgeborenen und behandlungsbedürftigen Kindern zugute kommt."

 

Dr. Susanne Schmidkte, Chefärztin der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Nord, lobt insbesondere die Bedeutung der verbesserten Umgebungsbedingungen durch den Neubau: "Wir verfügen künftig im 1. Stock über eine eigene Station für kranke Neugeborene, Wand-an-Wand mit der Geburtshilfe, die den Bedürfnissen der Kinder so gut wie irgend möglich entspricht. Das heißt ganz konkret, dass ungesunde, stressende Faktoren wie Licht und Lärm von den Kindern ferngehalten werden, etwa durch schalldämpfende Trennwände oder spezielle Beleuchtungskonzepte mit Dimmung und frei wählbaren Lichtfarben. Insbesondere aber ermöglicht unser Konzept einen besonders engen und dauerhaften Kontakt zwischen Eltern und Kindern, den wir frühestmöglich mit unserem abgeschirmten 'Familiennest' fördern wollen, natürlich unter besten hygienischen Voraussetzungen."

 

Insgesamt wird das neue Eltern-Kind-Zentrum über elf Zimmer verfügen, in denen Mütter oder Eltern zusammen mit ihren Kindern aufgenommen werden können. Darunter sind auch sechs spezielle Zimmer für den Fall, dass Mutter und Kind gleichzeitig behandlungsbedürftig werden. "Das kann zum Beispiel eintreten, wenn die Mutter nach einem Kaiserschnitt noch medizinisch betreut werden muss und gleichzeitig das Kind erkrankt ist. Bislang liegt die Mutter auf der Wöchnerinnenstation und ist und getrennt von ihrem Kind. Das können wir jetzt besser handhaben und erwarten und davon viele günstige Effekte für Eltern und Kind, zum Beispiel noch bessere Entwicklungschancen für Frühgeborene", so Dr. Schmidtke.

 

 

 

Kaiserschnittrate in Deutschland ist zu hoch

Hebammenverband fordert Stärkung der physiologischen Geburt

 

Die Kaiserschnittrate in Deutschland ist 2015 leicht gesunken von 31,8 auf 31,1 Prozent. Sie ist damit dennoch zu hoch, denn medizinisch notwendig ist lediglich eine Kaiserschnittrate von bis zu 10 Prozent laut der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Deutsche Hebammenverband sieht dringenden Handlungsbedarf, die Kaiserschnittrate in Deutschland zu senken. Denn jeder Kaiserschnitt ist eine Operation und sollte nur dann durchgeführt werden, wenn er medizinisch notwendig ist. Gründe für die mittlerweile häufigen Interventionen in der Geburtshilfe in Deutschland sieht der Verband in der zunehmenden Arbeitsbelastung bei immer weniger Personal in den Kreißsälen, in einem Verlust von Wissen über die normale Geburt sowie in steigender Angst vor Fehlern. 

 

„Die Kaiserschnittrate in Deutschland ist zu hoch und muss gesenkt werden“, so Susanne Steppat, Präsidiumsmitglied des Deutschen Hebammenverbands e.V. (DHV). Hierfür gibt es vielfältige Gründe. „In den Kreißsälen ist oft zu wenig Personal, um sich intensiv um jede Gebärende kümmern zu können. Mittlerweile gibt es auch zu wenig Wissen über die unterschiedlichen Verläufe einer normalen Geburt. Heute wird häufig schon bei der kleinsten Abweichung von Gynäkologinnen und Gynäkologen eingegriffen“, so Susanne Steppat. Es fehlen gültige Standards, wann ein Kaiserschnitt geboten ist. Die Entscheidung über seine Notwendigkeit ist deshalb in vielen Fällen subjektiv. Sie erfolgt auch aus Angst vor Fehlern und folgenden Geburtsschäden.

 

Kaiserschnitte können Leben retten. Sie sollten jedoch nur im Notfall angewendet werden, da sie Risiken für die Gesundheit von Mutter und Kind haben. Für die Kinder besteht beispielsweise ein erhöhtes Risiko für Asthma, Diabetes und Allergien als Folge. Bei einer Kaiserschnittrate von über 30 Prozent ist der Handlungsbedarf hoch und wurde in einigen Bundesländern bereits erkannt. Beispielsweise wurden in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen Maßnahmen zur Förderung der physiologischen Geburt unter Einbeziehung der Hebammenverbände ergriffen. „Ein bundesweiter Aktionsplan zur Förderung der physiologischen Geburt wäre das richtige Signal“, so Susanne Steppat.

 

 

 

"bebe-Zartcreme" ist Mogelpackung des Jahres 2015

Mogelpackung des Jahres 2015. Bebe Zartcreme

Die "bebe-Zartcreme" ist von der Verbraucherzentrale Hamburg zur "Mogelpackung 2015" gewählt worden. Der Hersteller Johnson & Johnson reduzierte im vergangenen Jahr die Füllmenge bei drei verschiedenen Packungsgrößen von 250 auf 150 Milliliter, von 75 auf 50 Milliliter sowie von 30 auf 25 Milliliter. Da die Dosengröße in zwei Fällen sogar gleich blieb, soll der geschrumpfte Inhalt kaum auffallen. Die Füllmengenreduzierung, die teilweise mit Preiserhöhungen durch den Handel einherging, führe zu einer Preissteigerung von bis zu 84 Prozent. Darüber hinaus ist nun der Konservierungsstoff Phenoxyethanol enthalten.

 

 

 

Die Geburtenzahl in den Hamburger Kliniken ist abermals deutlich gestiegen

Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks (4.v.l.) stellte die Zahlen im Rahmen eines Informationsbesuchs der Abteilung für Geburtshilfe des Albertinen-Krankenhauses vor (Foto: Albertinen)
Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks stellt Geburten vor

Gesundheitsbehörde legt Geburtenstatistik der Hamburger Geburtskliniken und des Geburtshauses vor 

 

Die Geburtenzahl in Hamburg ist im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich angestiegen. Bei 23.678 Geburten kamen in den Hamburger Geburtskliniken und dem Geburtshaus 24.151 Kinder zur Welt. Dies waren mit 1.140 Kindern erneut fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr (2014: 23.011 Kinder bei 22.551 Geburten). Es ist die höchste Geburtenzahl in den Hamburger Geburtskliniken und dem Geburtshaus seit vielen Jahren.

 

„Die nach wie vor steigende Geburtenzahl in Hamburg ist eine tolle und sehr positive Nachricht. Einen nachträglichen herzlichen Glückwunsch an die zahlreichen Mütter und Väter der letzten Wochen und Monate. Und einen ebenso herzlichen Dank an die vielen Akteure in den Hamburger Geburtskliniken und dem Geburtshaus“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Die hohe Geburtenzahl macht einmal mehr deutlich, welch lebendige und attraktive Stadt Hamburg für alle Generationen ist. Und die Zahl zeigt ebenso, dass die Geburtskliniken unserer Stadt zu Recht einen sehr guten Ruf weit über die Grenzen Hamburgs hinaus genießen.“

 

Die meisten Kinder kamen im Jahr 2015 in den Geburtshilfen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) (3.361), des Kath. Marienkrankenhauses (3.354) und der Asklepios Klinik Altona (3.209 Kinder) zur Welt. Es folgen die Asklepios Klinik Barmbek (2.918) und das Albertinen-Krankenhaus (2.500). Mit deutlich über 3.000 Geburten liegen das UKE, das Kath. Marienkrankenhaus und die Asklepios Klinik Altona in der Spitzengruppe der Geburtskliniken in Deutschland.

 

Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

 

Wundertüte Elternschaft - Fortpflanzung 2.0

Dr. med. Wolf Lütje, Kongresspräsident
Chefarzt Amalie Dr. Wolf Lütje

Zweitägige Thementagung, die sich breit und interdisziplinär der Psychosomatik der Elternschaft widmet. 26. - 27. Februar 2016, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, UKE

 

Die Rahmenbedingungen für die Phase der Elternschaft ändern sich fortlaufend, teils dramatisch. Zeitpunkt, Umfang und sozialer Kontext unterliegen nicht mehr Natur- und Standesgesetzen, sondern sind frei wähl-, kontrollier-, aber auch zunehmend optimierbar. Schwangerschaft und Geburt werden von Risikomanagement und Instrumentalisierung begleitet und müssen sich widersprüchlichen Wissenschaftsbotschaften stellen.

 

Eltern sind gefordert, sich mit möglichen Einflüssen intrauteriner und peripartaler Prägung auseinander zu setzen und haben Zugang zum Wissen über mögliche Kompensationsmechanismen durch neurobiologische Plastizität. Die praktische Umsetzung in die Alltagsrealität der bunten“ Familienstrukturen, sich verändernden Rollenbilder und gesellschaftlichen Anforderungen stellt eine zusätzliche Herausforderung dar.

 

An zwei Tagen möchten wir mit allen in diesem weiten Feld tätigen Berufsgruppen facettenreich und tief in die „Wundertüte Elternschaft“ blicken und eine Fülle an Themen bearbeiten. Neben Hauptvorträgen, Gruppen und Workshops bieten wir diesmal auch zwei Podiumsdiskussionen und mehrere Symposien an. Letztere bieten im geschlossenen Rahmen vier verschiedene Workshops zu einem Oberthema an. Wir sind auf die Resonanz gespannt.

 

Unser Gesellschaftsabend im schönen Restaurant „Parlament“ im Hamburger Rathaus sowie eine  Filmdiskussion runden das ambitionierte, vielversprechende Programm ab. Wir wünschen uns einen entsprechenden Zuspruch und hoffen, gemeinsam mit Ihnen ein Kongresshighlight 2016 zu erleben.

 

Wir freuen uns auf Sie, Dr. med. Wolf Lütje, Kongresspräsident

 

 

Stillen macht intelligenter - Je länger gestillt, desto höher die Intelligenz

Kinder, die zwölf Monate oder länger voll gestillt wurden, haben nach einer neuen Studie eine höhere Intelligenz. Bernado Lessa Hossa von der Universität Pelotas, spricht in der Fachzeitschrift „The Lancet“ von einem direkten Zusammenhang von längerer Stillzeit und höherer Intelligenz: „Teilnehmer, die zwölf Monate oder länger voll gestillt wurden, wiesen eine höhere Intelligenz, längere Schulbildung und ein höheres monatliches Einkommen auf als diejenigen, die kürzer als einen Monat voll gestillt wurden,“ erklärt Hossa. Fast vier Punkte mehr erreichen die "Langzeit"-Gestillten auf der IQ-Skala. Still-Kinder sind demnach als Erwachsene intelligenter und erfolgreicher. Mehr als 3400 Probanden nahmen an der Untersuchung teil.

 

Bisher war nur der positive Zusammenhang zwischen Stillen und Intelligenz bei jungen Kindern erforscht. Die brasilianische Langzeitstudie untersuchte, ob Stillen den IQ auch bis ins Erwachsenenalter beeinflusst. Die Wissenschaftler der Universität Pelota sammelten Anfang der 1980er Jahre zunächst Informationen darüber, wie die knapp 6000 Probanden-Babys versorgt wurden: Stillt die Mutter? Und wie alt ist das Kind, wenn es abgestillt wird? 30 Jahre später holten die Forscher dann Informationen über den Intelligenzquotienten, die schulische Laufbahn und das Einkommen von 3493 der nun erwachsenen Probanden ein.

 

Warum Stillen den Intelligenzquotienten bis ins Erwachsenenalter erhöht, konnten die Wissenschaftler hingegen noch nicht sagen. Dr. Wolf Lütje, Chefarzt der Geburtsmedizin am Hamburger Amalie-Sieveking-Krankenhaus spricht ebenfalls davon, dass gestillte Kinder intelligenter und resilienter sind und darüber hinaus weniger Bindungsstörungen als Hauptfaktor für psychische Erkrankungen im Leben entwickeln. Und nicht zuletzt besteht mit der Übertragung von mütterlichen Stammzellen beim Stillen ein lebenslanger Zellschutz, der vor allen möglichen Erkrankungen insbesondere Krebs schützt.

Die beliebtesten Vornamen 2014


Maximilian und Sophie verteidigen ihre Spitzenposition


Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die im Jahr 2014 in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Seit 1977 veröffentlicht sie diese Übersicht, die sich auf die Daten der deutschen Standesämter stützt. Teilgenommen haben dieses Mal wieder ca. 650 Standesämter bundesweit und meldeten insgesamt rund 898.000 Einzelnamen. Damit sind über 90 % aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. 56.000 verschiedene Namen wurden gemeldet.

 

Die am häufigsten vergebenen Vornamen aus dem Jahr 2014 sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Schreibvarianten – Sophie/Sofie, Luca/Luka etc. – wurden wie bisher zusammengefasst, die Platzierung des Vorjahres steht in Klammern. Bei den Mädchen hat es in der Spitzengruppe keine Neuzugänge gegeben; viele Namen haben ihre Plätze behauptet, einige haben ihre Platzierung getauscht: Dies sind Emma und Mia sowie Emilia und Anna.

 

Auch bei den Jungen kam kein Name zu den Top 10 hinzu, ebenso wie bei den Mädchen haben die drei Erstplatzierten ihren Rang gehalten. Luca, noch 2012 der beliebteste Name, rutschte von Platz 4 weiter ab und steht nun auf Platz 6. Aufsteiger Elias machte Plätze gut und befindet sich nun auf Rang Platz 4, während Ben zwei Plätze verlor und nun Platz 7 für sich beansprucht.

 

Wie im Vorjahr haben wir wieder eine Modifizierung der Gesamtliste vorgenommen und auf der Grundlage einiger detaillierterer Standesamtsdaten eine tendenzielle Auflistung tendenzielle Auflistung der Erst- und Zweitnamen vorgenommen (in Klammern jeweils die entsprechende Platzierung aus dem Vorjahr).

 

Die tendenziell beliebtesten Erstnamen sind:


Mädchen Jungen
1. Hanna/Hannah (3) 1. Luis/Louis (5)
2. Mia (1) 2. Leon (6)
3. Emma (2) 3. Maximilian (11)
4. Sophia (5) 4. Ben (1)
5. Emilia (4) 5. Paul (2)

 

Im Gegensatz zur Gesamtliste haben sich hier einige interessante Neuerungen ergeben: Bei den Mädchen hat sich Hanna/Hannah vor Mia und Emma auf den ersten Platz geschoben. Bei den Jungen ist Vorjahresspitzenreiter Ben auf den 4. Platz abgerutscht; stattdessen sind Luis/Louis und Leon in das Spitzentrio aufgestiegen. Der im letzten Jahr auf Platz 3 stehende Luca/Luka findet sich nun erst auf Platz 9. Maximilian hat sich von Platz 11 auf Platz 3 hochgearbeitet.


Mädchen %* Jungen %*
1. Sophie/Sofie (1) 3,27 1. Maximilian (1) 1,66
2. Marie (2) 3,07 2. Alexander (2) 1,57
3. Sophia/Sofia (3) 1,66 3. Paul (3) 1,48
4. Maria (4) 1,62 4. Elias (7) 1,38
5. Emma (6) 1,50 5. Luis/Louis (6) 1,34
6. Mia (5) 1,46 6. Luca/Luka (4) 1,29
7. Hannah/Hanna (7) 1,35 7. Ben (5) 1,24
8. Emilia (9) 1,30 8. Leon (8) 1,22
9. Anna (8) 1,29 9. Lukas/Lucas (9) 1,20
10. Johanna (10) 1,06 10. Noah 1,19

 

 

Ästhetische Kriterien sind bei der Vornamenwahl besonders wichtig

Oft eine schwierige Wahl - ist sie doch entscheidend für ein ganzes Leben: der Vornamen
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Ergebnisse einer Umfrage zu den Motiven der Vornamenwahl

Pumuckl, Adalbert oder doch Leon? Wenn Eltern Nachwuchs erwarten, dann haben sie die Qual der Wahl. Welcher Name passt zum Kind? Darf er auch außergewöhnlich sein? Von welchen Motiven lassen sich Eltern bei der Namenswahl leiten? Klang, Bedeutung, Tradition, Namensvorbilder – Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Über die Hintergründe der Vornamenwahl wurden bisher großenteils nur Vermutungen angestellt – dies ändert sich nun.


Motive der Vornamenwahl

Den Ergebnissen der Umfrage Befragt wurden 962 Eltern aller Alters- und Bevölkerungsgruppen zum Hintergrund der Vornamen ihrer Kinder, darunter 244 Eltern, deren ältestes Kind noch keine 18 Jahre alt ist. Um die aktuellen Tendenzen der Vornamenvergabe herausstellen zu können, beziehen sich die hier präsentierten Ergebnisse auf die Gruppe der Eltern, deren ältestes Kind noch keine 18 Jahre alt ist. zufolge spielen ästhetische Kriterien bei der Vornamenwahl heutzutage die wichtigste Rolle. Ganz besonders achten Eltern darauf, dass der Name ihres Kindes schön klingt, sich gut anhört. Für fast drei Viertel der Eltern war dies ein wesentliches Kriterium, nur 6 % gaben an, dass es für sie (praktisch) keine Rolle spielte. Auffällig ist, dass der Klang bei Mädchennamen eine noch größere Wichtigkeit hat als bei Jungennamen (79 % der Eltern legten beim Namen der Tochter großen Wert auf den Klang, 65 % beim Namen des Sohnes).

Darüber hinaus wurden der Zusammenklang des Vornamens mit dem Familiennamen und die Länge bzw. Kürze eines Vornamens als für die Wahl ausschlaggebend genannt. Vielen Eltern war es auch besonders wichtig, dass der Name dem Kind im Leben keine Nachteile bringt (42 %) und dass er zu jedem Alter passt (31 %). Über die Hälfte der Eltern gab zudem an, dass es ihnen wichtig oder sogar besonders wichtig gewesen sei, dass der gewählte Name auch beim Rest der Familie Zustimmung findet. Knapp die Hälfte erachtet es dabei als wichtig oder sehr wichtig, dass ihnen der Name modern erschien.

Als weniger wichtig wurden die Bedeutung des Namens oder ein religiöser Bezug angesehen, ebenso spielten die Herkunft des Namens, dass er mit einem bestimmten Buchstaben beginnt oder dass er besonders verbreitet ist, eine eher untergeordnete Rolle.

 

Inspirationsquellen

Auf die Frage, wodurch sich die Eltern bei der Vornamenwahl haben inspirieren lassen, antwortete fast ein Drittel, sie seien durch die Familie, Freunde oder Bekannte auf den Vornamen gekommen. Knapp ein Fünftel hatte den Namen für das erstgeborene Kind schon immer geplant, und 15 Prozent sind bei der Suche in Vornamenbüchern oder listen darauf gestoßen. Überraschenderweise spielt das Internet bei der Vornamensuche kaum eine Rolle: Nur 1 % der Eltern zog es zu Rate.

 

Namenspatrone

Ein Viertel der Eltern benannte ihr Kind nach einer bestimmten Person, darunter Familienangehörige, prominente oder historische Persönlichkeiten und fiktive Figuren. Am häufigsten waren die Großeltern der befragten Eltern Vorbild bei der Namensgebung. Insgesamt haben 16 % der Eltern ihr Kind (auch) nach einem Familienangehörigen benannt, 6 % nach prominenten oder historischen Persönlichkeiten oder fiktiven Figuren.

 

Prozess der Vornamenfindung

Einen Vornamen für ihr Kind auszusuchen, bereitete den meisten Eltern keine Probleme. Rund einem Drittel der Eltern fiel es sogar sehr leicht, weiteren 50 % fiel es eher leicht, einen Namen für ihr erstes Kind zu finden. Nur 2 % haben sich damit sehr schwer getan. Allerdings haben mögliche Probleme bei der Namensfindung nichts mit eventuell überhöhten Ansprüchen der Eltern zu tun. Im Gegenteil nannten Eltern, denen die Vornamenwahl nicht ganz so leicht fiel, weniger Kriterien als besonders wichtig für die Vornamenwahl.
Quelle: Gesellschaft für deutsche Sprache e. V.

Versorgung chronisch kranker Kinder

Elternbefragung deckt Informationsdefizit auf


Für die rund zwei Millionen Kinder mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung in Deutschland gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote. Das Problem: Zu wenige Eltern wissen davon. Das zeigen die Ergebnisse der bisher größten Befragung unter fast 1.600 betroffenen Familien im Auftrag des Kindernetzwerkes. Demnach haben rund 78 Prozent der Eltern keine Kenntnis über bestehende Maßnahmen zur Familienentlastung. Leistungen zur Frühförderung sind ebenfalls nur bei einem Drittel der Befragten bekannt.

 

"Die Studie macht deutlich, dass es ein großes Beratungs- und Informationsdefizit gibt. Diese Lücke muss geschlossen werden", betonte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, im Rahmen der Selbsthilfetagung "Familie im Fokus" der AOK in Berlin. Hier seien auch die Kranken- und Pflegekassen in der Pflicht, sagte Deh: "Wir haben flächendeckend rund 700 Pflegeberater im Einsatz, die Eltern in solchen Situationen beraten und damit für Entlastung sorgen können. Offenbar ist das nicht ausreichend bekannt." Der Befragung zufolge sind Klinikärzte (47 Prozent), Selbsthilfegruppen (34 Prozent) und Ärzte beziehungsweise Therapeuten (28 Prozent) die ersten Anlaufstellen für Eltern von chronisch kranken oder behinderten Kindern. An die Kranken- und Pflegekassen wenden sich nur vier Prozent. Deh sprach sich deshalb für eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure aus.

 

Selbsthilfe
 

Die Umfrage zeigt auch: Die Betreuung der Kinder verlangt den Erziehungsberechtigten viel ab. 40 Prozent der Eltern können ihr Kind nie unbeaufsichtigt lassen, 30 Prozent nicht länger als eine Stunde. Besonders gefordert sind dabei die Mütter. Sie sind in rund 80 Prozent der Fälle die Hauptbezugsperson. Neben den normalen Verpflichtungen, die die Kindeserziehung mit sich bringt, sind die betroffenen Familien in ihrem Alltag noch stärker gefordert. Rund 83 Prozent der Eltern klagen über bürokratische Hürden. Für 66 Prozent stellen die ständigen Fahrten zu Ärzten einen zusätzlichen Kraftakt dar.

 

Viele Eltern vermissen auch die Toleranz aus dem sozialen Umfeld. Zwei Drittel der Eltern geben an, dass niemand versteht, mit welchen Belastungen sie fertig werden müssen. Dazu zählt auch körperliche Erschöpfung: Bei der Hälfte der Befragten führt die außerordentliche Situation zu Ermüdung und Abgespanntheit.

 

Die Umfrage im Auftrag des Kindernetzwerkes wurde von der Universität Hamburg-Eppendorf durchgeführt und nun im Rahmen einer Selbsthilfetagung in Berlin erstmals vorgestellt. Finanziert wurde die Studie vom AOK-Bundesverband. Die gesetzlichen Krankenkassen stellten 2013 rund 42 Millionen Euro für die Selbsthilfeförderung zur Verfügung, allein 15 Millionen hiervon kamen von der AOK.

Quelle: Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes vom 12.12.14

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