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Toxoplasmose

Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii

Die Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii führt bei gesunden Schwangeren selten zu Symptomen. Für das ungeborene Kind aber kann die Erstinfektion um die Empfängnis oder in der Schwangerschaft –- ohne Therapie -  unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben. Diese reichen von Verkalkungen im Gehirn mit möglichen Krampfanfällen bis hin zum Wasserkopf oder zur Blindheit. Das Risiko, dass die Infektion von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen wird, ist bei einer Erstinfektion in der Frühschwangerschaft geringer als im 2. oder 3. Drittel der Schwangerschaft.

 

Eine Toxoplasma-Infektion erwirbt man sich am häufigsten durch den Verzehr von rohen Fleisch- und Wurstwaren (z.B. rohes Hackfleisch, Tartar, Carpaccio, blutiges Steak, Tee- und Mettwurst, roher Schinken, Kassler), durch den Genuss von Toxoplasma- kontaminierten, ungesäuberten Nahrungsmitteln (Salat, erdnahes Gemüse, Beeren- oder Fallobst) und Rohmilch (roher Ziegen-, Kuh- oder Schafsmilch) aber auch durch Kontakt mit Katzenkot (z.B. bei Reinigung der Katzentoilette, bei der Gartenarbeit).

 

Unser Geburt-in-Hamburg-TIPP: Lassen Sie einen Toxoplasmose-Test durchführen. Dies ist eine Blutuntersuchung, bei der getestet wird, ob Sie jemals eine Toxoplasma-Infektion gehabt hat und ob sie schützende Antikörper gegen den Erreger im Blut haben. Denn wird der Erreger Ihr Kind übertragen, kann die Toxoplasmose Entzündungen hervorrufen, die in schweren Fällen Fehlbildungen des frühkindlichen Nervensystems sowie geistige und körperliche Behinderungen verursachen können.

 

 

 

  

Datum der letzten Änderung: 18.08.2016, Redaktionsleitung

GEWUSST?

In Deutschland besitzen ca. 70% der Frauen im gebärfähigen Alter keine Antikörper gegen Toxoplasma gondii und damit keinen Schutz vor einer Toxoplasmose-Erstinfektion.

 

 

 

TIPP Toxoplasmose

Der Toxoplasmose-Test ist eine Blutuntersuchung, die nur bei Schwangeren mit Infektionsverdacht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen gehört. Ohne Verdacht auf eine Infektion wird der Test der Versicherten als "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten, die Sie selbst bezahlen müssen. Geburt in Hamburg-TIPP: Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Toxoplasmose-Test.

 

 

 

TIPP Infektionen in der Schwangerschaft

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